14 Okt

Kunstorf – Kunst trotz(t) Corona!

Wieder einmal stellt ein international ausgezeichneter Künstler dank des Engagements des Kunstvereins in Wunstorf aus: Jörg Düsterwald. Am Tag nach der Vernissage, am 12. Oktober, haben wir die Ausstellung besucht. Sehenswert – da waren wir uns alle einig. Dank der Erklärungen der 1. Vorsitzenden Karin Ellert und des Geschäftsführers Ingolf Heinemann konnten wir die Werke auch besser verstehen. Der Hamelner Künstler malt nicht auf Leinwänden, sondern auf Menschen. An ausgewählten Orten bemalt er seine Modelle so genial, dass sie eins werden mit der Natur und oft erst nach intensiver Betrachtung zu identifizieren sind. Unter dem Titel „Bodypainting-in-Nature“ werden seine Paintings in aufwändig gedruckten Kalendern veröffentlicht. Eine Auswahl davon zeigt die Ausstellung. Da nicht alle Bilder ausgestellt werden können, sind über 300 Bilder als Dia-Show zu sehen. Wir sind in einen „Rausch“ verfallen – wer findet das Modell als erstes! War oft gar nicht einfach!

Daneben stellt der Künstler Bilder aus der Serie BODYART vor. Eine Vielfalt von Farben und Bewegung. Am besten: Anschauen!

Die Ausstellung in der Abtei, Wasserzucht 1, ist bis einschließlich Sonntag, dem 25.10.2020 täglich von 15:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Sonntags bereits ab 11:00 Uhr zu sehen. Am 18.10 ab 16:00 Uhr signiert Düsterwald seine Kalender. Und am 25.10 ebenfalls ab 16:00 Uhr hält er zur Finissage einen Vortrag zu seinen Bildern. Bitte anmelden unter: info@kunstverein-wunstorf.de

 

 

 

12 Sep

September 2020

Das NaturErlebnisBad in Luthe

Bei schon fast herbstlichen Temperaturen hat uns Reinhard Gräpel, der Vorstandsvorsitzende der Genossenschaft, die Geschichte und die Funktionsweise des mehrfach ausgezeichneten Bades erklärt. Dank der vielen Ehrenamtlichen und deren Engagement gibt es das Bad schon seit 15 Jahren. Auch in diesem Sommerwar das Bad immer gut gefüllt. 15 Mal wurde sogar die maximale Besucherzahl von 300 Gästen erreicht, so dass neue Gäste aber nur maximal 45 Minuten warten mussten. Gäste kommen nicht nur aus Wunstorf – viele reisen auch viele Kilometer an. Da in den Umkleidekabinen immer nur zwei Personen sich aufhalten dürfen, haben die Ehrenamtlichen kurzerhand „Freiluft-Umkleide“ Kabinen gebaut. So arbeitet auch das gesamte Team des Bades – es wird immer nach pragmatischen Lösungen gesucht.

 

Trotz der frischen Wassertemperatur von 18,9 Grad, waren um 19:00 Uhr noch Schwimmer im Bad… Respekt! Im Anschluss stehen im Innenbereich Warmwasserduschen bereit. Das Wasser dafür wird auf dem Dach des Bades erwärmt…

 

Für nächste Woche rechnet Reinhard Gräpel wieder mit Wassertemperatur über 20 Grad. Also die Chance nutzen um vielleicht ein letztes Mal in dieser Saison das NaturBad zu genießen…

 

Beim Abendessen in der „Grünen Oase“ kam dann echtes Urlaubsgefühl auf…

 

Ein neues Wort habe ich bei unserem Besuch gelernt: es gibt abgebadetes Wasser!!!

 

Wer mehr zur Wasseraufbereitung wissen will – findet hier die Informationen:

http://www.naturerlebnisbad-luthe.de/das-bad/funktionsweise

15 Jul

Stadtrundgang im Juli 2020

Warum sind eine Eule und eine Fledermaus am Rathaus? Und was machte der Wunstorfer Wirt in der Abtei, wenn Hermann Löns mal wieder zu Besuch kam? In Wunstorf gab es 45 Häuser in denen Bier gebraut wurde – warum? Und wo wurde das Bier gelagert? Eine Eisenbahn fährt durch die Innenstadt – kann das sein? Was macht die Schnitterin in Wunstorf? Und was ist auf dem Brunnen am Markt abgebildet?

Diese und viele mehr Daten, Fakten,Anekdoten und Geschichten hat Herr Greiner sehr anschaulich und ausführlich bei unserer
Stadtführung beantwortet und erklärt. Wir waren so in den Bann genommen von den vielen Ereignissen aus unserer Stadt, dass wir den norddeutschen Sommerregen fast gar nicht mehr spürten! Auch für Alteingessene Wunstorfer gibt es immer wieder neues bei den Stadtführungen.

Wer auch mal eine mitmachen will: Hier gibt es die Infos! https://www.wunstorf.de/portal/seiten/Seite-922000038-20550.html

19 Mrz

Wunstorfer Werbegemeinschaft

Beim Treffen der Wunstorfer Macher im März 2020 haben Marcel Möller und Marko Battermann die Aktivitäten der Werbegemeinschaft Wunstorf (http://www.werbegemeinschaft-wunstorf.de) vorgestellt. Die 70 Händler haben sich zum Ziel gesetzt, die Innenstadt von Wunstorf noch attraktiver für Kunden und Geschäftsleute zu machen. Die Werbegemeinschaft organsiert fast alle Feste in der Innenstadt. Angefangen bei den Flohmärkten, der Autoschau, natürlich die verkaufsoffenen Sonntage bis hin zum Weihnachtsmarkt. Dazu werden dann auch schon mal 500 Weihnachtsbäume in der Stadt verteilt. Übers Jahr verteilt sind es viele Veranstaltungen. Hoffe, dass wir auch dieses Jahr uns wieder oft in der Stadt treffen können, wenn dieser Spuk vorbei ist! Beim Macher Treffen haben die Wunstorfer Tafel und die Werbegemeinschaft eine engere Zusammenarbeit vereinbart.

Da die meisten Läden in der Innenstadt geschlossen sein müssen, bieten die Händler an, diese nach Hause zu liefern. Mehr dazu in dem Flyer! Bitte unterstützt auch unsere Händler in Wunstorf!

15 Jan

Treffen im Wunstorfer Tagestreff

Obdachlose in Wunstorf?

Am 9. Januar haben wir den Tagestreff Wunstorf besucht. Sabrina Koster, eine der beiden Sozialarbeiter, hat uns ihre Arbeit vorgestellt. Täglich kommen 20 bis 25 Besucher in den Tagestreff in der Albrecht-Dürer-Straße 3. Die meist männlichen Besucher sind zwischen 19 und 70 Jahre alt. Viele davon kommen sehr regelmäßig. Die Besucher sind nicht unbedingt alle obdachlos – einige haben mittlerweile eine Wohnung oder ein Zimmer in der städtischen Notunterkunft. Aber auch eine Wohnung kann einsam machen. Der Tagestreff ist eine Begegnungsstätte, zum Klönen und Freunde oder Weggefährten wieder zu treffen. Für einige auch sicher ein „Familienersatz“. Hier kann jeder entspannen und ausruhen. Bei einer heißen Tasse Kaffee wird ein wenig die Anstrengung der „Straße“ vergessen. Die Besucher kommen auch zum Wäsche waschen, duschen, lesen, kochen und vor allem zum Erholen und Ruhe finden in den Tagestreff, aber auch um ins Internet gehen. Zwei Mal pro Woche ist eine Krankenschwester vor Ort. Und ganz wichtig, Obdachlose erhalten hier auch ihren „Tagessatz“, 14,40 EUR pro Tag. Das ist Hartz IV, also 432 EUR im Monat. Einmal im Monat berät die Fallmanagerin des örtlichen JobCenters im Tagestreff über mögliche Unterstützungen. Aber natürlich ist es schwer, sich von der „Straße“ aus für eine neue Arbeitsstelle zu bewerben. Der Tagestreff ist auch die Postadresse für Obdachlose. In Schließfächern können Wertsachen verstaut werden. Das Leben auf der Straße ist hart – hier findet jeder etwas Frieden. Sabrina Koster und ihr Kollege Manfred Ratzmann beraten und unterstützen Obdachlose dabei, Möglichkeiten zu finden, die aktuelle Situation zu verbessern und im Optimalfall, den Weg zurück in ein „normales“ Leben zu finden.

 

Der Tagestreff ist Mo, Di, Do von 8:30 – 14 Uhr, Mi von 8:30 – 12:30 Uhr, Fr von 8:30 – 13 Uhr geöffnet. In den Wintermonaten ermöglichen Ehrenamtliche die Öffnung von 13:00 bis 15:00 Uhr an den Wochenenden.

 

Und was machen Menschen ohne eine Wohnung, wenn der Tagestreff geschlossen hat? Wir waren uns alle einig – wir sehen selten bewusst Obdachlose in Wunstorf. Am Bahnhof gibt es eine Notunterkunft. Die meisten ziehen es aber vor „auf ihre Platte“ zu gehen, also ihren Schlafplatz. Dieser kann im Wald sein, aber auch unter Brücken.

 

Träger des Tagestreffs ist das Diakonische Werk Hannover, finanziert wird die Einrichtung überwiegend durch die Region Hannover und das Land Niedersachsen. Eine notwendige Restfinanzierung wird erfreulicherweise seit mehr als 20 Jahren durch den Förderkreis Tagestreff e.V. gewährleistet, der über Mitgliedsbeiträge und Spendenakquise jährlich fast 25.000 € sammelt, um mitzuhelfen, diesen wichtigen Anlaufpunkt zu erhalten. Die Gründe für Obdachlosigkeit sind vielfältig. Oft kommen auch noch psychische Erkrankungen, wie Depression, dazu. Nur die wenigsten haben sich bewusst für ein Leben auf der Straße entschieden.

 

Wir haben noch so viel mehr erfahren – über das andere Leben….

Weitere Informationen sind auch per Telefon (05031/16891) zu erhalten, oder unter

www.diakonisches-werk-hannover.de/beratung-leistung/menschen-in-sozialer-notlage/tagesaufenthalte-fuer-wohnungslose/

im Internet zu finden.

 

16 Okt

Kunst zum anfassen und ändern!

Am 14. Oktober  hat uns Ingolf Heinemann, Geschäftsführer vom Kunstverein Wunstorf, die Ausstellung „Raum-greifend“ vom Bremer Künstler Jürgen Moldenhauer erklärt. Wir durften auch selbst mit anfassen und ein Werk verändern! Da sag noch einer „Kunst ist nix zum anfassen“. Vorab haben wir gemeinsam mit dem Vorstand auf 35 Jahre Kunstverein-Wunstorf angestossen. Natürlich gab es auch viele Infos zum Kunstverein. Aussteller stehen „Schlange“ um in der Auestadt ausstellen zu dürfen!

 

Und da Bilder Ja mehr sagen als Worte…..

17 Sep

Stammtisch mit Carsten Piellusch – Erster Stadtrat in Wunstorf

Der Mann mit 1.000 Aufgaben

Am Donnerstag, 12. September, trafen 15 Wunstorfer Macher Carsten Piellusch im Gilde-Bräu-Eck (übrigens ein toller Tagungsraum). Seine offizielle Bezeichnung lässt ja schon erahnen, dass er viele Aufgaben hat. Im Laufe des Abends kamen aber immer noch mehr dazu … Wahnsinn! Piellusch ist Ur-Wunstorfer  hat aber nach seinem Studium der Rechts- und Sozialwissenschaften erstmal in verschiedenen Positionen die Welt außerhalb der Auestadt erkundet. Er nennt es seine „Gesellen- und Wanderjahre“. Im Auftrag der Landesregierung ging es im Rahmen der sogenannten „Kinderlandverschickung“ nach Hameln, dann kam die Innenpolitik mit Sigmar Gabriel. Danach hat er mit Christian Wulff, David McAllister und Stefan Weil zusammengearbeitet. Einen Abstecher nach Brüssel machte er auch. Heute arbeitet er mit Rolf-Axel Eberhardt eng zusammen – er ist der stellvertretende Bürgermeister von Wunstorf, zuständig für die Bereiche: Bildung, Kultur, Soziales, Ordnung und auch das Bürgerbüro! Also schon breit gefächert. Nebenbei ist er auch noch Feuerwehrdezernent, Vorstand im Kulturring und der Musikschule …

Aber wie wird man zum Ersten Stadtrat? Ganz einfach – nur auf eine Stellenausschreibung antworten und den „Job“ bekommen! Seit 2015 ist der 53-Jährige zurück in Wunstorf. Und fühlt sich hier „sauwohl“. Er ist bekennender Wunstorfer.

 

Über verschiedenste Themen haben wir bei unserem zweistündigen Treffen gesprochen.

  • Das neue Programm und die Renovierung des Stadttheaters (unser Theater ist mit 540 Plätzen das zweitgrößte in der Region – nach dem Theater am Aegi)
  • Einen neuen Kino-Standort
  • Die Volkshochschule
  • Das Bürgerbüro
  • Der Ausbau der Kitas, bisher gelingt es in der Regel genügend Erzieherinnen und Erzieher zu findenund das obwohl Landesweit in den nächsten drei Jahren 000 Erzieher gesucht werden. Das spricht doch für Wunstorf!
  • Den Bau-Hof, unser Kinder und Jugendzentrum, einzigartig in der Region
  • „Kurze Wege“ in der Barne
  • Die Wunstorfer Tafel
  • Sicherheit in Wunstorf – es gibt keine „No-Go-Gebiete“ und die Zusammenarbeit mit dem Polizeikommissariat ist eng.
  • Flüchtlinge – derzeit leben noch 800 geflüchtete Menschen in Wunstorf
  • Ehrenamtsarbeit – ohne Ehrenamtliche geht nichts!
  • Unseren Wohnungsmarkt – die Stadt will neuen Wohnraum schaffen, auch für Menschen, die keinen einfachen Zugang zum Wohnungsmarkt haben
  • Ist die städtebauliche Nachverdichtung eine Lösung?
  • Wie schaffen wir eine gesunde Balance in den Wohngebieten?
  • Vermüllung von Parks und Gehwegen
  • „Tagestreff“, in Wunstorf „wohnen“ 175 Obdachlose – mir fallen diese nicht auf. Ist das gut oder schlecht?
  • Unsere wirtschaftliche Situation – zum Beispiel, was wird aus Kali+Salz? Was entsteht weiter im Gewerbegebiet Süd?
  • Die Nordumgehung: Der Spatenstich kann bald erfolgen.
  • Park- und Verkehrssituation in Wunstorf
  • Fliegerhorst Wunstorf – ein verlässlicher Arbeitgeberund guter Partner der Stadt
  • Krippe auf dem Weihnachtsmarkt

 

Also mir hat der Kopf geschwirrt nach so vielen unterschiedlichen Themen. Und für alle ist Carsten Piellusch verantwortlich! Und auch kompetent im Thema. Nächstes Jahr müssen wir einen neuen Termin mit ihm machen! Diese zwei Stunden sind im Flug vergangen.

16 Aug

Neues Leben hinter alten Mauern

Die Wunstorfer Macher besuchen das Nok-Nok Huus in Steinhude

Im August 2019 ist Martina Blasche-Ney mit ihrem Nok-Nok Huus in die Räume des ehemaligen Burgdorfs Hof, Am Anger 3 in Steinhude, gezogen. Nachdem Frau Burgdorf verstorben war, standen die Räume sehr lange leer. Jetzt ist endlich wieder neues Leben in dem Haus. Aus den alten Räumlichkeiten in Großenheidorn musste Martina raus, da dort der Schimmel an den Wänden war. Und wie es der Zufall wollte, hat sie Herrn Duckart, den Sohn von Frau Burgdorf, beim Einkaufen getroffen und gefragt, ob er nicht etwas wüsste, wohin sie mit dem Nok-Nok Huus umziehen kann. Und dann ging alles sehr schnell. Innerhalb von vier Wochen war das Nok-Nok Huus wieder geöffnet.

 

Die Wunstorfer Macher waren alle ganz begeistert von den Räumlichkeiten. Warum aber Nok-Nok Huus? Martina hat es ganz einfach erklärt – früher gab es Klopfer an den Eingangstüren aus Holz, und mit denen machte der Gast „nok-nok“. Zur Eröffnung hat sie auch einen typischen Eingangsklopfer bekommen. Der kommt jetzt auch an die Tür, der Aufkleber der Wunstorfer Macher ist schon angebracht.

 

Die Idee zu einem eigenen Bistro hatte die gelernte Gastronomin schon lange. Erfahrungen in Wunstorf und Steinhude hat Martina im Café der Leinenfabrik und im Café Kunterbunt gesammelt. Daher wusste sie auch, was in Steinhude fehlt: Brot- und Kartoffelgerichte sowie Eintöpfe (im Winter). Sie wollte keine Konkurrenz zur bestehenden Gastronomie sein. Und das zahlt sich auch aus. Viele Ihrer Kollegen haben schon im neuen Nok-Nok Huus vorbeigeschaut und schicken auch Gäste zum Frühstück vorbei. Aber die meisten Gäste kommen über Facebook und Instagram – und sind immer ganz begeistert, dass die Gerichte (übrigens ist alles selbstgemacht und ohne Zusatzstoffe) genauso aussehen wie auf den Fotos.

Wir durften dann auch noch „Brot und Spiele“ (im Tontopf gebackenes Brot mit verschiedenen Dips) probieren. Sehr lecker. Und das statt 10 Wunstorfer Machern 20 gekommen sind, hat das Team nicht aus der Ruhe gebracht. Es wurde schnell weiteres Brot gebacken.

 

Absolut empfehlenswert!

https://www.facebook.com/Kaffeespezialitaeten/

 

Nok-Nok Huus

Am Anger 3, 31515 Wunstorf / Steinhude

Öffnungszeiten:

Mo 9–12 Uhr
Di-Sa 9–19 Uhr
So 9–18 Uhr

(Am Dienstag und Sonntag fürs Frühstück bitte reservieren)

Bei Veranstaltungen auch länger.