19 Mrz

Wunstorfer Werbegemeinschaft

Beim Treffen der Wunstorfer Macher im März 2020 haben Marcel Möller und Marko Battermann die Aktivitäten der Werbegemeinschaft Wunstorf (http://www.werbegemeinschaft-wunstorf.de) vorgestellt. Die 70 Händler haben sich zum Ziel gesetzt, die Innenstadt von Wunstorf noch attraktiver für Kunden und Geschäftsleute zu machen. Die Werbegemeinschaft organsiert fast alle Feste in der Innenstadt. Angefangen bei den Flohmärkten, der Autoschau, natürlich die verkaufsoffenen Sonntage bis hin zum Weihnachtsmarkt. Dazu werden dann auch schon mal 500 Weihnachtsbäume in der Stadt verteilt. Übers Jahr verteilt sind es viele Veranstaltungen. Hoffe, dass wir auch dieses Jahr uns wieder oft in der Stadt treffen können, wenn dieser Spuk vorbei ist! Beim Macher Treffen haben die Wunstorfer Tafel und die Werbegemeinschaft eine engere Zusammenarbeit vereinbart.

Da die meisten Läden in der Innenstadt geschlossen sein müssen, bieten die Händler an, diese nach Hause zu liefern. Mehr dazu in dem Flyer! Bitte unterstützt auch unsere Händler in Wunstorf!

15 Jan

Treffen im Wunstorfer Tagestreff

Obdachlose in Wunstorf?

Am 9. Januar haben wir den Tagestreff Wunstorf besucht. Sabrina Koster, eine der beiden Sozialarbeiter, hat uns ihre Arbeit vorgestellt. Täglich kommen 20 bis 25 Besucher in den Tagestreff in der Albrecht-Dürer-Straße 3. Die meist männlichen Besucher sind zwischen 19 und 70 Jahre alt. Viele davon kommen sehr regelmäßig. Die Besucher sind nicht unbedingt alle obdachlos – einige haben mittlerweile eine Wohnung oder ein Zimmer in der städtischen Notunterkunft. Aber auch eine Wohnung kann einsam machen. Der Tagestreff ist eine Begegnungsstätte, zum Klönen und Freunde oder Weggefährten wieder zu treffen. Für einige auch sicher ein „Familienersatz“. Hier kann jeder entspannen und ausruhen. Bei einer heißen Tasse Kaffee wird ein wenig die Anstrengung der „Straße“ vergessen. Die Besucher kommen auch zum Wäsche waschen, duschen, lesen, kochen und vor allem zum Erholen und Ruhe finden in den Tagestreff, aber auch um ins Internet gehen. Zwei Mal pro Woche ist eine Krankenschwester vor Ort. Und ganz wichtig, Obdachlose erhalten hier auch ihren „Tagessatz“, 14,40 EUR pro Tag. Das ist Hartz IV, also 432 EUR im Monat. Einmal im Monat berät die Fallmanagerin des örtlichen JobCenters im Tagestreff über mögliche Unterstützungen. Aber natürlich ist es schwer, sich von der „Straße“ aus für eine neue Arbeitsstelle zu bewerben. Der Tagestreff ist auch die Postadresse für Obdachlose. In Schließfächern können Wertsachen verstaut werden. Das Leben auf der Straße ist hart – hier findet jeder etwas Frieden. Sabrina Koster und ihr Kollege Manfred Ratzmann beraten und unterstützen Obdachlose dabei, Möglichkeiten zu finden, die aktuelle Situation zu verbessern und im Optimalfall, den Weg zurück in ein „normales“ Leben zu finden.

 

Der Tagestreff ist Mo, Di, Do von 8:30 – 14 Uhr, Mi von 8:30 – 12:30 Uhr, Fr von 8:30 – 13 Uhr geöffnet. In den Wintermonaten ermöglichen Ehrenamtliche die Öffnung von 13:00 bis 15:00 Uhr an den Wochenenden.

 

Und was machen Menschen ohne eine Wohnung, wenn der Tagestreff geschlossen hat? Wir waren uns alle einig – wir sehen selten bewusst Obdachlose in Wunstorf. Am Bahnhof gibt es eine Notunterkunft. Die meisten ziehen es aber vor „auf ihre Platte“ zu gehen, also ihren Schlafplatz. Dieser kann im Wald sein, aber auch unter Brücken.

 

Träger des Tagestreffs ist das Diakonische Werk Hannover, finanziert wird die Einrichtung überwiegend durch die Region Hannover und das Land Niedersachsen. Eine notwendige Restfinanzierung wird erfreulicherweise seit mehr als 20 Jahren durch den Förderkreis Tagestreff e.V. gewährleistet, der über Mitgliedsbeiträge und Spendenakquise jährlich fast 25.000 € sammelt, um mitzuhelfen, diesen wichtigen Anlaufpunkt zu erhalten. Die Gründe für Obdachlosigkeit sind vielfältig. Oft kommen auch noch psychische Erkrankungen, wie Depression, dazu. Nur die wenigsten haben sich bewusst für ein Leben auf der Straße entschieden.

 

Wir haben noch so viel mehr erfahren – über das andere Leben….

Weitere Informationen sind auch per Telefon (05031/16891) zu erhalten, oder unter

www.diakonisches-werk-hannover.de/beratung-leistung/menschen-in-sozialer-notlage/tagesaufenthalte-fuer-wohnungslose/

im Internet zu finden.

 

16 Okt

Kunst zum anfassen und ändern!

Am 14. Oktober  hat uns Ingolf Heinemann, Geschäftsführer vom Kunstverein Wunstorf, die Ausstellung „Raum-greifend“ vom Bremer Künstler Jürgen Moldenhauer erklärt. Wir durften auch selbst mit anfassen und ein Werk verändern! Da sag noch einer „Kunst ist nix zum anfassen“. Vorab haben wir gemeinsam mit dem Vorstand auf 35 Jahre Kunstverein-Wunstorf angestossen. Natürlich gab es auch viele Infos zum Kunstverein. Aussteller stehen „Schlange“ um in der Auestadt ausstellen zu dürfen!

 

Und da Bilder Ja mehr sagen als Worte…..

17 Sep

Stammtisch mit Carsten Piellusch – Erster Stadtrat in Wunstorf

Der Mann mit 1.000 Aufgaben

Am Donnerstag, 12. September, trafen 15 Wunstorfer Macher Carsten Piellusch im Gilde-Bräu-Eck (übrigens ein toller Tagungsraum). Seine offizielle Bezeichnung lässt ja schon erahnen, dass er viele Aufgaben hat. Im Laufe des Abends kamen aber immer noch mehr dazu … Wahnsinn! Piellusch ist Ur-Wunstorfer  hat aber nach seinem Studium der Rechts- und Sozialwissenschaften erstmal in verschiedenen Positionen die Welt außerhalb der Auestadt erkundet. Er nennt es seine „Gesellen- und Wanderjahre“. Im Auftrag der Landesregierung ging es im Rahmen der sogenannten „Kinderlandverschickung“ nach Hameln, dann kam die Innenpolitik mit Sigmar Gabriel. Danach hat er mit Christian Wulff, David McAllister und Stefan Weil zusammengearbeitet. Einen Abstecher nach Brüssel machte er auch. Heute arbeitet er mit Rolf-Axel Eberhardt eng zusammen – er ist der stellvertretende Bürgermeister von Wunstorf, zuständig für die Bereiche: Bildung, Kultur, Soziales, Ordnung und auch das Bürgerbüro! Also schon breit gefächert. Nebenbei ist er auch noch Feuerwehrdezernent, Vorstand im Kulturring und der Musikschule …

Aber wie wird man zum Ersten Stadtrat? Ganz einfach – nur auf eine Stellenausschreibung antworten und den „Job“ bekommen! Seit 2015 ist der 53-Jährige zurück in Wunstorf. Und fühlt sich hier „sauwohl“. Er ist bekennender Wunstorfer.

 

Über verschiedenste Themen haben wir bei unserem zweistündigen Treffen gesprochen.

  • Das neue Programm und die Renovierung des Stadttheaters (unser Theater ist mit 540 Plätzen das zweitgrößte in der Region – nach dem Theater am Aegi)
  • Einen neuen Kino-Standort
  • Die Volkshochschule
  • Das Bürgerbüro
  • Der Ausbau der Kitas, bisher gelingt es in der Regel genügend Erzieherinnen und Erzieher zu findenund das obwohl Landesweit in den nächsten drei Jahren 000 Erzieher gesucht werden. Das spricht doch für Wunstorf!
  • Den Bau-Hof, unser Kinder und Jugendzentrum, einzigartig in der Region
  • „Kurze Wege“ in der Barne
  • Die Wunstorfer Tafel
  • Sicherheit in Wunstorf – es gibt keine „No-Go-Gebiete“ und die Zusammenarbeit mit dem Polizeikommissariat ist eng.
  • Flüchtlinge – derzeit leben noch 800 geflüchtete Menschen in Wunstorf
  • Ehrenamtsarbeit – ohne Ehrenamtliche geht nichts!
  • Unseren Wohnungsmarkt – die Stadt will neuen Wohnraum schaffen, auch für Menschen, die keinen einfachen Zugang zum Wohnungsmarkt haben
  • Ist die städtebauliche Nachverdichtung eine Lösung?
  • Wie schaffen wir eine gesunde Balance in den Wohngebieten?
  • Vermüllung von Parks und Gehwegen
  • „Tagestreff“, in Wunstorf „wohnen“ 175 Obdachlose – mir fallen diese nicht auf. Ist das gut oder schlecht?
  • Unsere wirtschaftliche Situation – zum Beispiel, was wird aus Kali+Salz? Was entsteht weiter im Gewerbegebiet Süd?
  • Die Nordumgehung: Der Spatenstich kann bald erfolgen.
  • Park- und Verkehrssituation in Wunstorf
  • Fliegerhorst Wunstorf – ein verlässlicher Arbeitgeberund guter Partner der Stadt
  • Krippe auf dem Weihnachtsmarkt

 

Also mir hat der Kopf geschwirrt nach so vielen unterschiedlichen Themen. Und für alle ist Carsten Piellusch verantwortlich! Und auch kompetent im Thema. Nächstes Jahr müssen wir einen neuen Termin mit ihm machen! Diese zwei Stunden sind im Flug vergangen.

16 Aug

Neues Leben hinter alten Mauern

Die Wunstorfer Macher besuchen das Nok-Nok Huus in Steinhude

Im August 2019 ist Martina Blasche-Ney mit ihrem Nok-Nok Huus in die Räume des ehemaligen Burgdorfs Hof, Am Anger 3 in Steinhude, gezogen. Nachdem Frau Burgdorf verstorben war, standen die Räume sehr lange leer. Jetzt ist endlich wieder neues Leben in dem Haus. Aus den alten Räumlichkeiten in Großenheidorn musste Martina raus, da dort der Schimmel an den Wänden war. Und wie es der Zufall wollte, hat sie Herrn Duckart, den Sohn von Frau Burgdorf, beim Einkaufen getroffen und gefragt, ob er nicht etwas wüsste, wohin sie mit dem Nok-Nok Huus umziehen kann. Und dann ging alles sehr schnell. Innerhalb von vier Wochen war das Nok-Nok Huus wieder geöffnet.

 

Die Wunstorfer Macher waren alle ganz begeistert von den Räumlichkeiten. Warum aber Nok-Nok Huus? Martina hat es ganz einfach erklärt – früher gab es Klopfer an den Eingangstüren aus Holz, und mit denen machte der Gast „nok-nok“. Zur Eröffnung hat sie auch einen typischen Eingangsklopfer bekommen. Der kommt jetzt auch an die Tür, der Aufkleber der Wunstorfer Macher ist schon angebracht.

 

Die Idee zu einem eigenen Bistro hatte die gelernte Gastronomin schon lange. Erfahrungen in Wunstorf und Steinhude hat Martina im Café der Leinenfabrik und im Café Kunterbunt gesammelt. Daher wusste sie auch, was in Steinhude fehlt: Brot- und Kartoffelgerichte sowie Eintöpfe (im Winter). Sie wollte keine Konkurrenz zur bestehenden Gastronomie sein. Und das zahlt sich auch aus. Viele Ihrer Kollegen haben schon im neuen Nok-Nok Huus vorbeigeschaut und schicken auch Gäste zum Frühstück vorbei. Aber die meisten Gäste kommen über Facebook und Instagram – und sind immer ganz begeistert, dass die Gerichte (übrigens ist alles selbstgemacht und ohne Zusatzstoffe) genauso aussehen wie auf den Fotos.

Wir durften dann auch noch „Brot und Spiele“ (im Tontopf gebackenes Brot mit verschiedenen Dips) probieren. Sehr lecker. Und das statt 10 Wunstorfer Machern 20 gekommen sind, hat das Team nicht aus der Ruhe gebracht. Es wurde schnell weiteres Brot gebacken.

 

Absolut empfehlenswert!

https://www.facebook.com/Kaffeespezialitaeten/

 

Nok-Nok Huus

Am Anger 3, 31515 Wunstorf / Steinhude

Öffnungszeiten:

Mo 9–12 Uhr
Di-Sa 9–19 Uhr
So 9–18 Uhr

(Am Dienstag und Sonntag fürs Frühstück bitte reservieren)

Bei Veranstaltungen auch länger.

11 Jan

Stammtisch am 10.01.

Obwohl oder ja vielleicht grade deswegen, ging der Gesprächsstoff beim ersten Stammtisch des Jahres nicht aus.

Der Autor Manfred Henze aus Poggenhagen berichtete über die Entstehungsgeschichte seines zweiten Buches: Kaffhocker. Eine kleinstädtische Milieustudie. Angefangen zu schreiben hat er nach seiner Pensionierung aus dem Polizeidienst in 2015. Er berichtet über alte und neue Kriminalfälle aus den „Käffern“, wie Wunstorf, Neustadt und Umgebung. Knapp zwei Jahre schrieb er an seinem zweiten Buch, dafür hat er mehr als 30 alte, staubige Ordner gesichtet. Für seine Recherchen braucht er einen extra Raum, in dem er auch alten Polizei-Utensilien sammelt. Die erste öffentliche Lesung aus dem Buch in Wunstorf findet am 13.2. ab 18:00 Uhr in Küsters Hof statt.

Im Autohaus Marcel Möller, Portlandstraße 5, wird am 19. Januar 2019 ab 9:00 Uhr ein neues Kia-Modell – der Kia ProCeed – vorgestellt. Und damit nicht nur die „Großen“ was zu tun haben – wurde im Vorfeld ein Malwettbewerb gestartet. Wer mal das sportlichste Auto? Kinder im Alter bis 13 Jahren können teilnehmen. Die Teilnahme-Karten wurden diese Woche an Kindergärten verteilt. Aber auch am Tag selber können Kinder natürlich noch teilnehmen. Abgabe ist um 11:45 Uhr am 19.1. Die Azubis des Autohauses entscheiden dann über die Gewinner. Der erste Preis ist eine „Mitmach-Inspektion“ für das Gewinnerkind und fünf Freunde.

Teilnahmekarte ist angehängt

https://www.autohaus-m-moeller.de

Lachen ist gesund – Lachen hält fit. Jeder ist herzlich eingeladen Mittwochs ab 18:00 Uhr zum Lach-Yoga von Silke Jansky in den Bauverein Pavillion an der Hindenburgstraße 10c zu kommen. Lachen macht einfach Spaß – und natürlich sind keine Vorkenntnisse nötig – lachen kann schließlich jeder. Im Laufe des Jahres werden wir auch an einem Mittwoch gemeinsam lachen!

http://www.lachyoga-kinesiologie.de

Gemeinsam an frischer Luft bewegen und dabei noch Wunstorfer Grünanlagen vom Müll befreien! Im Januar haben sich Mitglieder der Facebook-Gruppe: „Wir sind Wunstorf gemeinsam sind wir stark“ erstmalig zum Müllsammeln an der Aue getroffen. Zwischen der IGS und der Bahnbrücke kam innerhalb einer Stunde viel zu viel Müll zusammen. Diese Müllsammelaktionen sind jetzt regelmäßig geplant. Der Baubetriebshof stellt dafür auch die Säcke zur Verfügung und entsorgt auch den Müll. Nur gesammelt muss dieser noch werden. Und Müll liegt leider viel zu viel herum Neue Mitmacher bitte gerne melden!

Das nächste Treffen ist am Montag den 11.2., ab 18:30 Uhr, Ort folgt.
IMG_0712

IMG_0713

IMG_5543

20 Nov

Was machen eigentlich die Lions?

Beim letzten Treffen der “Macher“ am 13. NovemberMax Hoffmann stellte Max Hoffmann die Idee, welche hinter den Lions steht, vor. Das Motto der weltweiten Vereinigung: „We serve“, im Sinne von: Wir stellen unser Handeln und Tun in den Dienst einer guten Sache regional, national und international. Lions steht für: Liberty, Intelligence, Our Nations safety, frei übersetzt: Freiheit, Einsicht zum Wohl der Staaten. Weltweit gibt es in 208 Ländern 1,4 Millionen Mitglieder, in Deutschland rund 50.000. Gegründet wurde der erste Club 1917 in Chicago. Soviel zu den Zahlen – aber was ist denn nun die Idee dahinter: Lions setzen sich für „für eine bessere Welt“ ein. Sie helfen und unterstützen Menschen in Not. Weltweit, aber auch in lokalen Aktivitäten. Zwei übergeordnete Projekte gibt es: Blinden Menschen das Leben zu erleichtern und „sauberes Wasser für alle“.

In Wunstorf können Blinde einmal jährlich, zusammen mit einem Fahrlehrer erleben, wie es ist, selbst Auto zu fahren. Sauberes Wasser haben wir ja glücklicherweise. Das hört sich ja alles toll und unterstützenswert an – aber woher kommt das Geld um die Ideen und Ansprüche auch umzusetzen? Lions planen und organisieren Veranstaltungen und Projekte um Spendengelder zu sammeln, wie zum Beispiel „Wunstorf isst Matjes“. Neu im Programm ist der Adventskalender, dessen Erlös zu 100% in lokale Projekte fließt. In Wunstorf zum Beispiel für den Tagestreff, Kinder- und Jugendarbeit und auch für Menschen die Hilfe bedürfen. Selbstverständlich arbeiten alle Lions ehrenamtlich.

Es gibt noch so viel zu berichten: Wer mehr darüber wissen will:
https://www.lions.de/ueber-lions

Eines noch zum Schluß: Der Wunstorfer Lions Club ist ein reiner Männer Club mit 36 Mitgliedern – aber die Damen sind auch immer mit dabei. Und haben auch ein eigenes Spenden-Budget. Aber es gibt auch reine Frauen und gemischte Clubs.

Vielen Dank an Max Hoffmann für die vielen Informationen.

25 Okt

Wiebke Osigus, unsere Landtagsabgeordnete besucht die Macher

Am Montag, 15. Oktober 2018 haben wir Wiebke Osigus im Ratskeller getroffen. Das war genau ein Jahr nach ihrer Wahl zur Abgeordneten im Niedersächsischem Landtag. Übrigens das erste Mal seit 18 Jahren wurde ein Direktmandat in Wunstorf / Neustadt gewonnen. Und damit gehört sie zu den 22 neuen Abgeordneten, die letztes Jahr neu in den Landtag eingezogen sind. Insgesamt vertreten uns 137 Abgeordnete aus ganz Niedersachsen im Landtag.

Wiebke Osigus

Die 37jährige hat uns die vielen Fragen rund um ihre Arbeit beantwortet. Wie entsteht ein neues Gesetz? Wie sieht die tägliche Arbeit aus? Und dann wollten wir natürlich auch wissen- wie vereinbart sie Familie und Beruf. Schließlich hat sie drei Kinder. Diese Frage wird ihr immer wieder gestellt – das ist alles eine Frage des Wollens und der Organisation, so ihre kurze Antwort. Erstaunlich findet sie, dass niemand ihren männlichen Kollegen, wovon auch einige drei Kinder haben, diese Frage stellt. Also die Gleichberechtigung ist nur bedingt angekommen. Und dann wollten wir natürlich auch hören, woher kommt ihr Interesse an der Politik? Schließlich ist sie erst seit 2015 politisch aktiv, ehrenamtlich schon viel länger. Die Antwort ist einfach und überzeugend: Sie wollte nicht nur „motzen“ sondern „machen“. Und das macht sie jetzt als „unsere“ Vertretung im Landtag.

Mehr über die Arbeit im Landtag gibt es hier.
https://www.landtag-niedersachsen.de/startseite/