15 Feb

Wunstorfer Macher im Küsters

Am Rosenmontag hat uns Adis Bajric, der Pächter von Küsters Hof, alle unsere Fragen zum „neuen Küsters“ beantwortet. Gestärkt mit Burgern, Currywurst und Pommes wurde unsere Neugier befriedigt.

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Mitte Mai 2017 hat der gebürtige Hannoveraner und auch Inhaber vom La Sol die „Kult Kneipe“ übernommen. Im Vorfeld und auch heute gab und gibt es viele, teilweise falsche“ Informationen. Fakt ist: private Feiern sind immer noch möglich, auch gibt es nach wie vor regelmäßig Konzerte und auch Kinovorstellungen. Neu sind die Openstage Abende, jeder Musiker ist eingeladen, sein oder ihr Können auf der Bühne zu präsentieren, eröffnet wird neuerdings der Abend immer von einer Band. Mit einem neuen Konzept gibt es bald wieder die beliebten Ü30 Parties.

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Wir wollten natürlich wissen, woher er die Kontakte zu den Musikern hat: Die Antwort ist ganz einfach: Musiker und Agenturen kommen auf Adis Bajric zu und stellen Bands vor. Da er schon sehr lange in der Musik-Szene unterwegs ist, kann er gut einschätzen was angesagt ist und was nicht. Ende Februar hat er das Konzert von Maybebob im Stadttheater organisiert. Dafür gibt es aber nur noch vereinzelte Karten. Das gesamte Musikprogramm gibt es unter: http://lasol-events.de.

 

Adis ist auch ein echter „Wunstorfer Macher. Er hat noch weitere Ideen: Vielleicht mal einen Abend: Wunstorfer (kann man ja auch weiter fassen) Künstler stellen sich vor. Oder ein großes Fest in der Fußgängerzone mit vielen Künstlern. Ein großes Fest im kleinen Wunstorf.

 

Eins muss ich noch loswerden: Viele Wunstorfer haben für den Erhalt des Küsters gekämpft. Wäre klasse, wenn die „vielen“ auch jetzt mal Abends auf ein Bier vorbeischauen und nicht nur auf die nächste Ü30 Party warten.

 

Und wenn „viele“ Gäste kommen, dann gibt es auch sicher bald wieder leckere Pizza!

 

Am Dienstag, 13.3. wird uns Ingrid Erfling in die Welt und Aufgaben der Landfrauen Wunstorfs einweihen. Männer sind natürlich auch eingeladen! Wieder um 18:30 – den Ort suchen wir noch!

 

04 Jan

Offener Stammtisch der Wunstorfer Macher am Donnerstag 11. Januar

Wir treffen uns zum offenen Stammtisch am Donnerstag, 11. Januar ab 18:30 Uhr im (Eis) Pavillon, Küsterstr. 1 (neben Eis, gibt es dort auch leckere Pizza und Pasta). Dort können wir die Planung für das Jahr besprechen. Wer hat welche Ideen, Kontakte oder lädt selber die Macher ein? Freue mich auf interessante Gespräche mit alten und neuen Machern.

Terminankündigung:

Am Donnerstag, 15. Februar ab 19:00 Uhr liest Manfred Henze, ehemaliger Leiter des Polizei-Kommissariats in Neustadt heute für den Weißen Ring aktiv, in der Abtei aus seinem Buch: „Stehlen, Quälen, Morden – Das ist doch nicht erlaubt“. Er beschreibt Kriminalfälle aus Neustadt, Wunstorf und Garbsen aus dem 19. Jahrhundert und heute. Bereits vor 150 Jahren wurde eingebrochen und gemordet…

Eintritt 5 €, inklusive Fingerfood, Getränke gegen Bares. Karten können ab sofort bei mir bestellt werden. Mitte des Monats sind diese auch im Bücherparadies erhältlich.

Ich habe das Buch bereits gelesen (einige Geschichten sind nix für schwache Nerven) und freue mich schon.

 

Bis nächste Woche

(Anmeldungen wären toll, damit ich einen entsprechend großen reservieren kann)

 

Gruß

friedlies

19 Nov

Bei der freiwilligen Feuerwehr Wunstorf

89 Feuerwehrmänner und eine Frau! Das ist die aktive Einsatzgruppe der freiwilligen Feuerwehr in Wunstorf. Alle machen das ehrenamtlich! Jedes Jahr wird die Feuerwehr Wunstorf zu 180 bis 220 Einsätzen gerufen. Und das kann an 365 Tagen pro Jahr passieren.

Der Ortsbrandmeister Oliver Keuck ist einer von Ihnen. Er ist verantwortlich für die Organisation und auch die Ausbildung. Bereits seit seinem 11 Lebensjahr ist der heute 47jähirge, wie er selbst sagt, „der Feuerwehr verfallen“. Die Stunden, die er auf der Wache in der Barnestr. 1 und im Einsatz verbringt hat er schon lange aufgehört zu zählen. Sein jüngster Sohn Lennart, ist mit 11 Jahren Mitglied der Jugendfeuerwehr. Derzeit plant Keuck zusammen mit seinen Kollegen ein neues Feuerwehrauto – auch das natürlich in seiner Freizeit. Wer wissen will, wie so ein Feuerwehrauto entsteht – die Sendung mit der Maus hat darüber einen Film gedreht. Kann man sich hier alle anschauen.

https://www.wdrmaus.de/suche.php5

 

Am 14. November hatte er die Wunstorfer Macher in die Wache eingeladen. Wir durften mal ein Atemschutzgerät aufsetzen, 15 kg, die ganz schön auf den Schultern lasten. Im Einsatz kommen dazu noch der Schlauch und natürlich die Schutzkleidung mit 10 kg. Alle zwei Wochen üben die Aktiven den Einsatz und den Gebrauch der Geräte. So eine Schere, zum Aufbrechen von Autos um Verletzte zu bergen, kann man nicht einfach so mal in die Hand nehmen.

 

Natürlich kümmert sich die freiwillige Feuerwehr (eine Berufsfeuerwehr gibt es erst in Orten ab 100.000 Einwohnern) auch um den Nachwuchs. In der Kinderfeuerwehr (6-10 Jahre) sind derzeit 20 Jungen und Mädchen. Bei den Jugendlichen sind 30 Teenager aktiv. Ab dem 18. Lebensjahr wechseln diese dann zu den „Aktiven“.

 

Jeder Ortsteil von Wunstorf hat auch noch mal eine eigene freiwillige Feuerwehr, die Wunstorfer werden bei größeren Bränden und Unfällen (Kolenfeld ist für die Autobahn zuständig) oft um Unterstützung gebeten. Den Einsatz-Aufruf erhalten die Feuerwehrleute über einen „Pieper“. Der zeigt auch an, was genau passiert ist. Je nach Anlass alarmiert Keuck dann seine Kollegen. Die Einsatzkleidung lagert „fertig zum Anziehen“, also die Hose ist schon über den Schuhen, in der Wache.

 

Die drei 8 Einsatzfahrzeuge, der Drehleiterwagen und die zwei Mannschaftwagen werden von zwei hauptamtlichen und ehrenamtlichen Gerätewarten „in Schuss gehalten“.

 

Wer denkt, die Feuerwehr löscht nur – der sollte beim nächsten Mal mitkommen. Im Sommer werden wir die Wache erneut besuchen und dann wird auch die Drehleiter ausgefahren. Und wer sich traut, kann sich Wunstorf von oben anschauen.

 

Und wer die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer unterstützen will, der kann für 50€ im Jahr Mitglied des Fördervereins werden. Schutzkleidung und Löschfahrzeuge werden von der Stadt gestellt. Aber zum Beispiel brauchen die Feuerwehrleute ja auch T-Shirts, diese stellt die Stadt nicht.

 

http://www.feuerwehr-wunstorf.de

 

Am 14.12. treffen wir uns zum Glühwein trinken auch dem Weihnachstmarkt! Bitte trockenes Wetter bestellen – Schnee ist in Ordnung!

 

Gruß und einen schönen Sonntag Abend

Schutzleidung zum reinschlüpfen kleinSchereAuf zum EinsatzWasserzufuhrImmer alles dabeiFriedlies Reschke

 

 

06 Nov

Was kann die Feuerwehr alles?

für Dienstag, 14. November lädt uns Ortsbrandmeister Oliver Keuck in die Feuerwache Barnestraße 1 ein. Ab 19:00 erläutert er uns die vielfältigen Aufgaben der freiwilligen Feuerwehr Wunstorf. Die Feuerwehrmänner und Frauen löschen ja nicht nur Brände. Sie helfen bei Verkehrsunfällen, beseitigen Sturmschäden und vieles mehr.

Wir treffen uns im Versammlungsraum der Feuerwehr: rechts neben dem Gebäude die Rampe runter gehen, und dann die Metalltreppe hinter der Wache wieder hoch. Oliver Keuck hat mir versichert, den Raum haben auch schon Politiker gefunden! Und damit auch wir unseren Durst löschen können, bietet die Kantine Getränke an.

Hier gibt es schon mal einen ersten Eindruck:

http://www.feuerwehr-wunstorf.de

https://www.facebook.com/FeuerwehrWunstorf/

Und bitte weitersagen: Die Wunstorfer Macher sind für jeden offen, der oder die etwas in Wunstorf „macht“.

Übrigens, das ist der 2. Jahrestag der Wunstorfer Macher!

11 Okt

Mit Davidsschild und Menora

am 9. Oktober hat uns Eberhard Kaus durch die Ausstellung des Heimatvereins „Mit Davidsschild (ja, es heißt ursprünglich Schild und nicht Stern) und Menora“ geführt. Die Bilder hannoverscher jüdischer Grabstätten wurden von Dr. Peter Schulze, Historiker aus Hannover 1997 zusammengetragen und tourt seit dem durch Niedersachsen. Ergänzt werden diese durch Bilder und Erklärungen von den beiden (eigentlich drei) Wunstorfer Friedhöfen.

Der Alte Jüdische Friedhof am Westertor (Ecke Haster Straße / Amtshausweg) wurde in den 40iger Jahren von einem Fabrikgebäude überbaut – daher ist dieser nicht mehr erkennbar.

Der neue jüdische Friedhof am Nordrehr wurde von 1830 bis 1938 für Bestattungen genutzt. Noch heute kann man dort die Grabsteine sehen.

Der dritte Friedhof ist im „Hohen Holz“ am Wasserwerk, dieser gehörte zur Gemeinde Hagenburg.

Man kann darüber viel schreiben – besser ist aber sich selbst ein Bild zu machen – zum Beispiel vom Grabstein des Herrn Löw Hotzenplotz aus Böhmen. Und von den vielen Ornamenten, Symbolen und Namensbildern auf den verschiedenen Grabsteinen.

Führungen sind auch außerhalb der Öffnungszeiten (Mittwoch 10-12 Uhr und 15-17 Uhr, Donnerstag 14:30-17 Uhr, Freitag 10-12:30 Uhr und Samstag 10-14 Uhr) möglich: Kontakt: info@heimatverein.de. Für Kinder und Jugendliche gibt es eigene Führungen.

Es gibt auch Radtouren und Stadtführungen zum Thema „jüdisches Leben in Wunstorf“ an. Bei Interesse bitte bei mir melden – dann organisiere ich einen Termin.

IMG_0523 IMG_0525Der Heimatverein wurde 1936 als Ortsgruppe des Heimatbundes gegründet. Heute hat der Verein 188 Mitglieder, die die Geschichte Wunstorfs aufarbeiten und weiter prägen. Eine Jahresmitgliedschaft kostet nur 16 €! Weitere Informationen unter http://www.heimatverein-wunstorf.de (die Webseite wird grade überarbeitet).

18 Aug

Hinter den Kulissen des Stadttheaters

Denn das Gute liegt so nah…

Siegfried Kröning hat am 9. August den Machern „sein“ Stadttheater gezeigt! Wir haben in Wunstorf eines der wenigen echten Theater „auf dem Lande“. Müssen Tourneetheater oft in Aulen oder sogar Sporthallen spielen, nicht so bei uns. Wir haben ein Theater mit großer Bühne, Bestuhlung, Garderoben und sogar einer Bar. Viele auswärtige Künstler schätzen diese Ausstattung und sind gerne zu Gast in der Auestadt. Aber auch wegen der netten Betreuung durch den Kulturring, dessen Vorsitzender seit fast 40 Jahren Siegfried Kröning ist.

 

Das Stadttheater:

  • 552 Plätze. Die beliebtesten Plätze sind in Reihe 18 Loge oder Reihe 3 Balkon.
  • Tolle Akustik, selbst das Flüstern auf der Bühne wird in der letzten Reihe gehört.
  • Karten kosten zwischen 22 – 28 Euro – Ermäßigungen für Schüler, Schulkassen und natürlich im Abo!
  • Bereits eine Stunde vor jeder Veranstaltung ist die Bar geöffnet, seit einem Jahr betrieben vom Café Central.
  • Nach der Vorstellung hat man nach spätestens 12 Minuten seinen Mantel aus der Garderobe. Es gibt also keinen Grund diesen nicht abzugeben.

 

Programm:

  • Vom Kulturring werden jedes Jahr rund 30 Vorstellungen angeboten, ausgesucht von einem 14-köpfigem Gremium.
  • Auch viele andere Veranstalter buchen gerne unser Stadttheater.
  • Kindervorstellungen sind eigentlich immer ausverkauft.
  • Oft zu Gast ist das Theater für Niedersachen – früher Landesbühne.
  • Vor einigen Stücken gibt es eine kostenlose Einführung auf dem Balkon.
  • Selbst Berliner lassen sich regelmäßig das Programm schicken. Danach wird dann der Urlaub in Steinhude geplant.

 

Mein Fazit: Warum in die Ferne schweifen……

 

Das aktuelle Programm gibt es im Büro des Kulturrings in der Abtei, Wasserzucht 1. Öffnungszeiten: Montag und Donnerstag von 15 bis 18 Uhr sowie Dienstag und Freitag von 10 bis 13 Uhr. Sowie demnächst auf der Homepage als Download unter http://www.kulturring-wunstorf.de/Download/download.html.Stadttheater Wunstorf IMG_0295

01 Aug

Wunstorfer Macher blicken hinter die Kulissen

Am Mittwoch, den 9. August lädt uns Sigfried Kröning vom Kulturring Wunstorf ein, hinter die Kulissen des Stadttheaters zu blicken. Wer wollte nicht schon mal auf den Brettern stehen, die die Welt bedeuten?

Treffpunkt: 18:30 Uhr vor dem Eingang, Südstr. 8.

 

Natürlich berichtet er auch über die Arbeit des Kulturrings

http://www.kulturring-wunstorf.de/index.html

 

Sicher hat er auch noch die eine oder andere Anekdote für uns auf Lager. Schließlich pflegt er einen engen Kontakt zu den Schauspielern.

 

Nach der ca 1 Stündigen Führung können wir uns noch zu einem Plausch im Martino, an der Stadtkirche, zusammensetzen.

 

Und wie immer: Bitte die Einladung weitergeben. Für die Planung wäre eine Anmeldung klasse, per Mail an: macher@reschke-pr.de.

22 Jun

Rikschas für Wunstorf?

Die statistische Lebenserwartung steigt, ein Mädchen, das in 2015 das Licht der Welt erblickte, wird wahrscheinlich 83 Jahre alt, ein Junge 78. Wir wollen im Alter auch noch mobil und aktiv sein. Manchmal geht das aber mit dem einen oder anderem Zipperlein nicht mehr so ganz. Da ist es hilfreich, dass es Menschen wie Norbert Taeger und Clemens Eimterbäumer gibt, die im Juni 2014 den Förderverein Diakonische Altenhilfe gegründet haben. Ziel ist es, den Bewohnern der beiden Pflegeheime in Wunstorf, St. Johannes und Bürgerpark, viele positive Erlebnisse zu schenken. Gäste, die nicht in den Häusern wohnen sind immer herzlich eingeladen.

Als erstes großes Projekt wurde ein Fahrzeug angeschafft, in dem auch Rollstuhlfahrer die Nähere und weitere Umgebung erkunden können. Dank vieler Spenden konnte das Fahrzeug 2015 angeschafft werden.

Aber der Verein hat natürlich noch weitere Ideen. Taeger und Eimterbäumer diskutierten am 12. Juni ihre neuen Ansätze mit den Wunstorfer Machern. Dabei sind auch einige neue Ideen entstanden. Eine ist: Rikschas für jung und alt um Wunstorf und Umgebung zu erkunden.

 

Der Abend war wie immer sehr informativ und unterhaltsam für alle Beteiligten.

 

Am Dienstag, den 11.07. treffen wir uns zum Eis essen – mal schauen welche Ideen dabei entstehen.